Warning: session_start() [function.session-start]: The session id contains invalid characters, valid characters are only a-z, A-Z and 0-9 in /homepages/5/d212592520/htdocs/includes/application_top.php on line 312

Warning: session_start() [function.session-start]: Cannot send session cache limiter - headers already sent (output started at /homepages/5/d212592520/htdocs/includes/application_top.php:312) in /homepages/5/d212592520/htdocs/includes/application_top.php on line 312
Kaffeeanbauländer in Südamerika - Costa Rica Hochland Kaffee - Premium Zigarren - Tico Fino
Ihr Konto | Warenkorb | Kasse
Startseite » Katalog » Südamerika
Kaffeeanbauländer in Südamerika

  Die Länder des südamerikanischen Kontinents produzieren fast die Hälfte des Kaffeeaufkommens weltweit. Für den Export liefern sie überwiegend durchschnittliche Qualitäten, die sich vor allem für Mischungen gut eignen. Nur wenige Sorten lassen sich in der Oberklasse zuordnen. Ein Teil der Ernten wird selbst verbraucht - sie erfüllen nicht die geschmacklichen Erwartungen der verwöhnten Konsumländer.
     
Brasilien Kaffee

Brasilien:

Brasilien stellt mehr Kaffee her als jedes andere Land, obwohl sich sein Anteil am Weltmarkt im letzten Jahrzehnt verringerte. In der Regel werden die ungewaschenen und sonnengetrockneten Bohnen als "Brazil" verkauft, um sie von den feineren "Milds" zu unterscheiden. Neben zahlreichen Arabica Sorten wird auch der Conillon, eine Robusta Art gezogen. Die Qualitäten der 1720 von Französisch-Guyana eingeführten Pflanzen sind im allgemeinen durchschnittlich, dabei aber sehr unterschiedlich. Sie bieten für jeden Geschmack etwas: Der medizinisch schmeckende Rio wird im Land selbst konsumiert. Die im Norden in Meereshöhe wachsenden Sorten haben ein kräftiges See-Aroma, und die alten, in der südöstlichen Cerrada Region jetzt wieder neu kultivierten Bourbon-Bohnen sind ansprechend mild-würzig und haben wenig Säure. Verheerende Frosteinbrüche im Süden des Landes haben meist gravierende Auswirkungen auf den Welthandel. Die brasilianische Wirtschaft hat sich daher von der einst dominierenden Kaffee-Industrie, die der Staat bis 1990 sehr streng kontrollierte und reglementierte, wieder unabhängig gemacht. Endgültig vorbei sind damit auch die Zeiten, in denen Überproduktionen ins Meer geschüttet werden mussten, um die Preise stabil zu halten. Generell leidet das Niveau des brasilianischen Kaffees darunter, dass der Grossteil des Kaffees mit der Stripping-Methode oder maschinell geerntet wird, wobei viele un-oder überreife Bohnen in die Säcke gelangen.
Jahresproduktion
Jahr 60kg Säcke
2001 30.326.166
2002 44.160.166
2003 33.117.833
2004 41.095.160
2005 35.669.500
     
Bolivien Kaffee

Bolivien:

Bolivien zählt nicht zu den Hauptanbaugebieten. Kaffeebäume wurden zunächst nur als Hecken gesetzt, um die Blumen auf den Anwesen der Grundbesitzer zu schützen. Erst in den 50er Jahren entstand die kommerzielle Kaffeeproduktion. Sie erlebte einen Aufschwung, als 1975 ein Frosteinfall den brasilianischen Erzeugern zu schaffen machte. Danach können sich bolivianische Arabicas nicht durchsetzen: Sie werden zwar nass aufbereitet, entfalten aber auf der Zunge eine leichte Bitterkeit.
Jahresproduktion
Jahr 60kg Säcke
2001 411.166
2002 413.150
2003 411.500
2004 420.800
2005 432.100
     
Ecuador Kaffee

Ecuador:

Arabicas wurden hier zum ersten Mal im Jahre 1952 angepflanzt und führten das Land binnen kürzester Zeit unter die Top Ten der südamerikanischen Erzeuger. Sie wachsen an den Hängen der Anden, wo einige der am höchsten gelegenen Plantagen der Welt betrieben werden. Allerdings nimmt der Robusta-Anteil in der Jahresleistung von ca. 1.8 Millionen Sack kontinuierlich zu. Die Erträge aus der ersten Juniernte erzielen im allgemeinen höhere Preise als die späteren Pflückungen. Insgesamt ist die Qualität der säuerlichen ecuadorianischen Kaffees allerdings in manchen Jahren etwas schwankend. Kaffee aus Ecuador wird als "dünn in der Tasse", scharf und holzig beschrieben und wird von Feinschmeckern nicht besonders geschätzt.
Jahresproduktion
Jahr 60kg Säcke
2001 2.746.500
2002 1.319.166
2003 1.378.600
2004 1.442.000
2005 1.715.333
     
Galapagos Insel Kaffee

Galapagos Inseln:

Ein ideales Pazifikklima und gute geologische Voraussetzungen lassen einen hervorragenden Bourbon-Arabica heranreifen. Eine Erweiterung der Plantage ist nicht möglich, da die Galapagos Inseln als Nationalpark strenge Auflagen erfüllen müssen.
Jahresproduktion
Jahr 60kg Säcke
2001 Ecuador
2002 Ecuador
2003 Ecuador
2004 Ecuador
2005 Ecuador
     
Kolumbien Kaffee

Kolumbien:

Der zweite (ehemalige) Gigant unter den lateinamerikanischen Erzeugern liefert im Gegensatz zu Brasilien überwiegend hochwertige Qualitäten. Die Arabicas sind weich und dabei sehr aromatisch. Vor allem die wirtschaftlich wichtigsten Sorten, Medelin, Armenia und Manizales, gedeihen unter idealen klimatischen Bedingungen entlang der Kordilleren und in der nördlichen Santa-Marta-Region nahe der Karibik. Wolken, Guamosbäume und Bananenstauden schützen die Pflanzen vor sengender Hitze und strengen Winden. Seit 1808, als ein Geistlicher die ersten Gewächse von den französischen Antillen mitbrachte, entwickelte sich Kolumbien zum grössten Exporteur hochwertiger gewaschener Bohnen und verkauft seine Original-Kaffees unter eigenen Namen in der ganzen Welt. Der "Gran Café de Caldas", ein sortenreiner Arabica aus der Andenprovinz Caldas, kann sich mit den teuersten Topqualitäten anderer Länder messen. Der kolumbianische Kaffee ist berühmt für sein rundes, ausgewogenes Aroma mit süsslichen Nussanklängen, seinen vollen Körper und die starke Säure.
Jahresproduktion
Jahr 60kg Säcke
2001 10.936.000
2002 11.614.000
2003 11.568.000
2004 11.343.000
2005 11.558.000
     
Peru Kaffee

Peru:

Ein Land, das Kaffee-Geschichte schreiben könnte. Doch die instabile politische Situation und eine hohe Inflationsrate erschweren einen strukturierten Aufbau der Kaffeeproduktion. Noch immer stehen 98 Prozent aller Kaffeebäume in teilweise kaum zugänglichen Waldgebieten. Dort können die Bäume zwar abgeerntet, nicht aber mit dem Ziel einer Ertragssteigerung kultiviert werden. Aus Sicht der Verbraucher hat das Dilemma auch einen Vorteil: Ein Grossteil peruanischer Kaffees wächst auf diese Weise natürlich. Immerhin gelang es, die Ernte seit Mitte der 70er Jahre auf 1.8 Millionen Sack zu verdoppeln. Die Qualität peruanischer Kaffees ist vergleichbar mit denen aus zentralamerikanischen Ländern. Die besten Sorten kommen aus Chancahamayo, Cuzco und Norte.
Jahresproduktion
Jahr 60kg Säcke
2001 2.665.600
2002 2.971.500
2003 3.385.800
2004 3.743.000
2005 2.916.000
     
Venezuela Kaffee

Venezuela:

Als der Kaffee 1730 von Martinique ins Land kam, entstand bald eine blühende Anbaukultur. Die Produktion erlangte weltweit Bedeutung und stellte sogar eine Konkurrenz für Kolumbien dar - doch dann kam das Erdöl und löste den Kaffee als oberstes Wirtschaftsgut ab. Inzwischen entstehen wieder neue, kleine Farmen, die mit den Arabica-Sorten Tipica und Bourbon den Export ankurbeln wollen. Noch bleibt ein Grossteil der Ernten innerhalb der eigenen Grenzen. Venezolanischer Kaffee hebt sich von den anderen Qualitäten etwas ab: Er ist erfreulich leicht, delikat und hat wenig Säure.
Jahresproduktion
Jahr 60kg Säcke
2001 1.531.333 
2002 1.407.800
2003 1.071.800
2004 1.191.600
2005 1.074.500
     

Zurück
   
Parse Time: 0.324s

Warning: Unknown(): The session id contains invalid characters, valid characters are only a-z, A-Z and 0-9 in Unknown on line 0

Warning: Unknown(): Failed to write session data (files). Please verify that the current setting of session.save_path is correct (/tmp) in Unknown on line 0